Allgemeine Geschäftsbedingungen

1.     Inhalt der Beratung

Der Inhalt und gegebenenfalls das Ziel der Beratung beziehungsweise der einzelnen Einheiten werden zwischen der Beraterin und dem Klienten/der Klientin gemeinsam im Rahmen einer Auftragsklärung festgelegt. Beratung erfordert die aktive Mitarbeit des Klienten/der Klientin, dieser/diese leistet die eigentliche Veränderungsarbeit. Die Beraterin steht als fachkundige Prozessbegleiterin zur Seite. Die Wahl der Methode wie auch deren Abänderung unterliegt der Entscheidung der Beraterin.


Der Klient/Die Klientin handelt in jeder Phase der gemeinsamen Arbeit eigenverantwortlich und ist sich dessen bewusst. Er/Sie ist für seine/ihre physische und psychische Gesundheit sowie sein/ihr Wohlbefinden während den Beratungseinheiten in vollem Umfang selbst verantwortlich. Sämtliche Maßnahmen, die der Klient/die Klientin aufgrund des Beratungsprozesses durchführt, liegen in seinem/ihren Verantwortungsbereich. Die Beraterin arbeitet mit der Sorgfalt einer ordentlichen Lebens- und Sozialberaterin in Ausbildung und unter Supervision.

 

Die Arbeit eines Lebens- und Sozialberaters/beraterin ist keine psychotherapeutische und ersetzt keine medizinische Behandlung. Berater/Beraterinnen therapieren nicht, verschreiben keine Medikamente und stellen keine Diagnosen, sondern arbeiten in der Gesundheitsprävention lösungs- und ressourcenorientiert.

 

2.     Vorerkrankungen

Der Klient/die Klientin versichert, dass er/sie im Falle einer bestehenden psychischen Erkrankung und einer psychotherapeutischen/psychologischen Behandlung die Beraterin in der ersten Beratungseinheit darüber informiert. 

 

3.      Datenschutz

Der Klient/die Klientin stimmt zu, dass seine/ihre personenbezogenen Daten wie Name, Adresse, E-Mail, Telefon, Geburtsdatum zum Zwecke der Durchführung der Beratung, zum Koordinieren von Terminen, zur Durchführung des Rechnungswesens und der Buchhaltung, zur Supervision und zum Nachweis der Berufsausübung gegenüber der Gewerbebehörde  verarbeitet werden. Der Klientin/dem Klienten ist bekannt, dass ihre/seine Daten für einen Zeitraum von mindestens 7 Jahren nach Beendigung der Beratung von der Beraterin gespeichert werden. Sollten im Zuge der Zusammenarbeit sensible Daten dokumentiert werden, geschieht dies ausschließlich anonymisiert. Diese Einwilligung kann jederzeit gemäß Art 21 DSGVO schriftlich widerrufen werden, sodass die Verarbeitung der Daten ab dem Zeitpunkt des Zugangs des Widerrufs nicht mehr zulässig ist. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung der Daten bis zum Widerruf bleibt vom Widerruf unberührt.
 
 

4.      Ort der Beratung

Sofern im Einzelfall nichts anderes zwischen der Beraterin und dem Klienten/der Klientin vereinbart wird, finden die Beratungseinheiten im Verbindungszentrum Pinkafeld, Bruckgasse 1, 7423 Pinkafeld oder online via "Zoom" statt. 
Der Klient/die Klientin erklärt sich damit einverstanden, dass für die Online-Beratung die Videokonferenzplattform „Zoom“ genutzt wird. Ihm/ihr ist bekannt, dass hierfür eine Internetverbindung sowie ein geeignetes Endgerät erforderlich sind. Der Klient/die Klientin bestätigt, dass er/sie die Nutzung von Zoom akzeptiert und eigenverantwortlich für eine geschützte und störungsfreie Umgebung während der Online-Sitzung sorgt.

 

5.     Aufwandsentschädigung & Rechtliches

Lebens- und Sozialberater/beraterinnen in Ausbildung und unter Supervision sind berechtigt von ihren Klienten/Klientinnen jene Aufwendungen, die ihnen im Zuge ihrer Beratungs- und Betreuungsleistungen entstehen (zum Beispiel Raummiete, Fahrtspesen), zu verlangen. 

Demnach wird für die 50-minütige Einzelberatung von Lisa Pürrer ein Honorar von 90€ verrechnet. Dieser Preis gilt sowohl für Beratungen in Pinkafeld, als auch online.

Die Bezahlung erfolgt in Bar oder durch Überweisung nach der Beratungseinheit.

Eine Beratungseinheit beträgt 50 Minuten bei Einzelberatungen. Sollte die Beratung vor Ablauf der 50 Minuten beendet werden, wird die Einheit dennoch voll verrechnet. 

Bei einem Rücktritt vom Vertrag sind bereits konsumierte Einheiten zu bezahlen. 

 

Durch die Terminvereinbarung stimmt der Klient/die Klientin zu, auf der angegebenen E-Mail-Adresse E-Mails zu empfangen und dass E-Mails ausgedruckt und gespeichert werden können.

Durch die Terminvereinbarung stimmt der Klient/die Klientin der Zahlungsverpflichtung zu. Durch die Terminvereinbarung stimmt der Klient/die Klientin zu, dass Aufwandsentschädigungen sowie Zahlungsbestätigungen per Mail verschickt werden können.

 

6.     Termine, Zeitintervalle und Ausfallshonorar

Die Termine und Zeitintervalle für die abzuhaltenden Beratungseinheiten werden im Einvernehmen zwischen den Parteien festgelegt und sind beidseitig verbindlich. Kann der Klient/die Klientin eine Einheit nicht wahrnehmen, so hat er dies der Beraterin so früh wie möglich mitzuteilen (Absage). Sofern die Beraterin eine Beratungseinheit nicht wahrnehmen kann, wird sie im Einvernehmen mit dem Klienten/der Klientin einen zeitnahen Ersatztermin vereinbaren.

Erfolgt die Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin, so ist das für diese Beratungseinheit vereinbarte Honorar vom Klienten/der Klientin zu bezahlen.

7.     Beendigung 

Die Parteien können diesen Vertrag jederzeit und ohne Angabe von Gründen schriftlich auflösen. Bereits erbrachte Leistungen bleiben hiervon unberührt.

 

8.     Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht

Die Beraterin ist zur Verschwiegenheit über die anvertrauten Angelegenheiten verpflichtet. Diese Verschwiegenheitspflicht gilt nicht, wenn und insoweit der Klient/die Klientin die Beraterin ausdrücklich schriftlich von dieser Pflicht entbindet, oder die Beraterin aufgrund gerichtlicher oder gesetzlicher Anordnung zur Auskunftserteilung verpflichtet ist. Eine Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht bedeutet jedoch nicht, dass die Beraterin zur Auskunftserteilung auch verpflichtet ist.

 

9.     Allgemeine Bestimmungen

Für die vertragliche Beziehung zwischen den Parteien gilt österreichisches Recht, unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts. Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag einschließlich der Frage seines gültigen Zustandekommens wird hiermit ausschließlich die Zuständigkeit der österreichischen Gerichte vereinbart. Neben dieser Vereinbarung bestehen keine mündlichen Nebenabreden. Sofern in diesem Vertrag im Einzelnen nichts anderes vereinbart ist, bedürfen Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages, einschließlich dieses Formerfordernisses, der Schriftform.